Osteopathie

In meiner Praxis hat die Osteopathie zum Ziel eine bestmögliche Beweglichkeit Ihrer Physis und Psyche zu schaffen

Die drei Therapiesäulen der Osteopathie sind:

  • Parietale Osteopathie (= Bewegungsapparat)
  • Viscerale Osteopathie´(= innere Organe)
  • Cranio-Sakrale Osteopathie (= Puls und Rythmus von Flüssigkeiten)

 

Die 5 Behandlungsprinzipien der Osteopathie sind:

1. Leben ist Bewegung

Eine Störung auf körperlicher und/oder geistiger Ebene bedingt immer einen Bewegungsverlust z.B.

  • Bewegungsverlust im Bewegungsapparat der Gelenke, Muskel bzw. Bänder.
  • Bewegungsverlust der Atmung, Durchblutung bzw. Auscheidung.
  • Bewegungsverlust der Denkarbeit, Konzentration bzw. Wahrnehmung.

Die Beweglichkeit steigern – Je beweglicher Körper und Geist desto höher die Lebensfreude!

 

2. a: Struktur regiert die Funktion

Besitzt die Magenwand eine körpergerechte Elastizität (= Struktur) wird genau die Menge an Magensäure ausgeschüttet die zur Verdauung benötigt wird (= Funktion)

    b: Funktion formt die Struktur

Ist das Gelenk in vollem Umfang beweglich (= Funktion) sind auch die umgebenden Weichteile (Muskeln, Sehnen, Bänder) geschmeidig und anpassungsfähig (= Struktur)

Harmonieren Struktur und Funktion so sinkt die Anfälligkeit für Krankheit und Verletzung!

 

3. Der Körper funktioniert als Einheit

Jeder Teil im Körper – und sei er noch so klein – hat Einfluß auf die individuelle körperliche und geistige Verfassung. Symptome, Schmerzen, Depressionen sind nur die Spitze des Eisberges. Der weit grössere Teil liegt oft in tieferen Schichten verborgen.

Ursachenbehandlung bringt nachhaltigen Erfolg.

 

4. Das Gesetz der Flüssigkeiten

Wird der Flüssigkeitsaustausch gestört kommt es zur Unterversorung und Selbstvergiftung auf körperlicher und geistiger Ebene. Flüssigkeiten (Blut, Lymphe, Wasser) reagieren sehr empfindlich und schnell auf Störungen. Wirft man einen Stein (= Störung) in einen Teich, erfährt der ganze Teich eine Wellenbewegung. Weichteile, Organe etc. folgen den Befehlen von Flüssigkeiten. Knochen, Gelenke folgen den Befehlen von Weichteilen.

Den „Fluß“ auf körperlicher (Stoffwechsel) und geistiger (Information) Ebene gilt es zu unterstützen und lebendig zu halten.

 

5. Selbstheilungsmechanismus

Körper und Geist sind wie eine konkave und konvexe Seite – untrennbar miteinander verbunden. Bei der Ursachenbehandlung ist es daher unverzichtbar den Patienten aus unterschiedlichen Richtungen anzustossen (z.B. Osteopathie, Ernährung, Coaching, Bewegung). Der Anstoss setzt die Selbstheilung in Gang, die wie bei einer Zwiebel schichtweise erfolgt. Der eine (Körper) kann nicht ohne den anderen (Geist) irgendwohin gehen oder denken!

Behandle die Störung und gib ihr anschliessend genügend Raum und Ruhe für die Selbstheilung.